Magen- und Darmbeschwerden sind weit verbreitet das gesamte Verdauungssystem des Menschen ist sehr kompliziert und es liegt am einzelnen selbst, Magen und Darm schonend zu behandeln und nicht zu sehr zu belasten. Wie heißt es doch so schön: „Der Darm ist das Leben“! Den meisten Menschen ist dieser Satz bekannt und doch geben viele nichts darauf. Dabei ist die Verdauung so wichtig und das fängt schon beim Kauen an. Die Tierwelt macht es uns vor, wenn wir uns z.B. die Wiederkäuer anschauen, die langsam und bedächtig mit ihren Zähnen die Mahlzeit zu Brei mahlen und damit schon den ersten ganz wichtigen Schritt für eine erfolgreiche Verdauung gehen. Aber auch die Ernährung selbst ist ganz wichtig. Man sollte eigentlich einmal über einen Zeitraum Tagebuch führen, was man Tag für Tag alles so zu sich nimmt und was man damit Magen und Darm zumutet.

Kein Wunder, dass dadurch immer wieder Verdauungsprobleme auftreten oder Magen und Darm streiken. Es gibt aber auch Menschen, die können alles Vertragen und auch zu jeder Tages- und Nachtzeit Mahlzeiten zu sich nehmen und haben nie Probleme. Oh wie schön, sie sind manchmal so richtig zu beneiden. Und dann gibt es viele Menschen, die unter einem nervösen Magen oder Darm leiden. Das Seelenleben könnte da eine große Rolle dabei spielen, und das sollte man dann nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen wer immer unter Magen- oder Darmbeschwerden leidet, muss mit einer eingeschränkten Lebensqualität rechnen. Magen und Darmbeschwerden machen sich in ganz unterschiedlicher Form bemerkbar. Die einen leiden unter Sodbrennen oder Magendruck, unter Völlegefühl oder Bauchkrämpfen, unter Durchfall oder Verstopfung.

Sehr belastend ist der Reizdarm, denn der kann zu empfindlichen Einschränkungen führen. Was also ist zu tun? In akuten Fällen auf jeden Fall sofort zum Arzt. Oftmals aber helfen einfache Hausmittel, Kräutertees bei Magenschmerzen, getrocknete Früchte oder Feigen bei Verstopfung, schwarzer Tee bei Durchfall oder Umstellung auf leichte bzw. Schonkost. Wichtig ist es, sich selbst und seine Eßgewohnheiten zu beobachten und dadurch zu erkennen, worauf reagiert mein Magen oder mein Darm, was sollte, ich beachten bzw. was tut mir gut. Auch Wärme tut gut. Ein Heizkissen, eine Wärmflasche, ein krampflösendes Bad. Oft hilft es aber auch schon, sich einfach einmal ruhig und entspannt hinzulegen, die Hände auf den Magen oder den Bauch zu legen, gleichmäßig zu atmen und zu spüren, wie langsam eine Entspannung eintritt. Aber auch Bewegung ist wichtig. Ein träger Darm entsteht oft durch Mangel an Bewegung. Es ist also wirklich wichtig, sich selbst zu beobachten und bei wiederkehrenden Symptomen fachlichen Rat zu holen.

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